Hochzeitsbräuche - woher sie kommen, was sie bedeuten

Viele alte Hochzeitsbräuche erscheinen uns heute ein wenig witzig. Als sie aber entstanden, wurden sie sehr ernst genommen. Zahlreiche Bräuchen sollen dem Paar Glück und viele Kinder bescheren, es vor Krankheit, Hunger und natürlich vor den bösen Geistern schützen.

Reisregen
Das Bewerfen des Brautpaares mit Reis symbolisiert den Wunsch nach Kindersegen. In manchen Gegenden regnet auch Konfetti oder Nüsse und sogar süsses Naschwerk, nämlich Bonbons.

Brautstrauß
Die Gäste sollen sich schon einmal auf die nächste Hochzeit freuen . Deshalb wirft die Braut am Abend des Hochzeitstages den Brautstrauß rückwärts in die Gästeschar. Diejenige, die den Brautstrauß fängt, wird nach altem Glauben die nächste Braut sein. Falls Sie Ihren Hochzeitsstrauss als Erinnerung behalten möchten, werfen Sie einfach einen Ersatzstrauß in die fröhliche Runde.

Über die Schwelle tragen
Den symbolischen Beginn eines neuen Lebensabschnittes symbolisiert dieser Brauch. Der Bräutigam trägt die Braut über die Schwelle des gemeinsamen Heimes, um böse Geister zu überlisten, die unter der Schwelle lauern und das Haus bewachen.

Brautspalier - eine schöne Tradition
Freunde, Kollegen stehen beim Verlassen des Standesamtes, der Kirche Spalier, indem sie mit Fahnen, Tennis- oder Golfschlägern, mit Besen und vielem anderen mehr einen Tunnel bilden. Besonders schön sind Blumenbögen, durch die das Brautpaar sich nach dem Durchschneiden eines Satinbandes den Weg sucht.

Sicherlich sind Ihnen noch viele andere Hochzeitsbräuche bekannt, die zu einem gelungenen Fest beitragen.
Entscheiden Sie selbst, mit wie viel Tradition Sie Ihrem Hochzeitstag begehen möchten.