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Aqua-Bra

Eine Variante des Push-up-BHs.
Beim sogenannten Aqua-Bra sind die Einlagen, die den Busen pushen und betonen, mit Wasser gefüllt.
Kleiner Nachteil dieser BH-Variante: der BH ist schwerer als der herkömmliche, mit einem Kissen gearbeiteten Push-up-BH.

Außenträger-BH

Auch Dekolleté-BH genannt, dessen Träger außen am Cup angebracht sind.  Das Tragen eines BHs mit Außenträger ermöglicht das Tragen von Oberbekleidung mit weiterem Ausschnitt. Somit wird das Dekolleté betont und optimal in Szene gesetzt.

Babydoll

Der Begriff Babydoll stammt aus dem gleichnamigen US-Spielfilm von 1956, in dem ein knappes Höschen und ein leichtes, kurzärmeliges Oberteil als neues Damennachtgewand kombiniert wurden. Heute ist diese Ausgabe selten. Meist wird als Babydoll ein sehr kurzes Nachthemd bezeichnet, das von den Schultern locker herabfließt. Der Stoff ist extrem dünn, das Ganze daher perfekt für heiße Sommernächte. Babydolls sind sehr feminin in der Wirkung, die Farben abwechslungsreich, aber meist Uni oder Ton in Ton. Spitze, Tüll, Borten oder Schleifchen setzen mehr oder weniger neckische Akzente. Entsprechend werden bevorzugt zarte Stoffe wie Seide verwendet. Der Übergang zu erotischer Wäsche ist fließend.

Badeanzug

Der Badeanzug ist ein Einteiler und eine der häufigsten Badebekleidungen. Die ersten Modelle stammen aus den 1920er-Jahren. Ein moderner Badeanzug lässt die Schultern größtenteils frei, Träger unterschiedlicher Breite halten Vorder- und Rückenteil zusammen. Dekolleté und Rückenausschnitt variieren. Schwimmsportler bevorzugen gelegentlich Ganzkörpermodelle. Am Strand werden gern Neckholder verwendet, also Träger, die sich im Nacken knoten und für eine nahtlose Bräune leicht lösen lassen. Im Beinbereich sind freie Oberschenkel Standard, es gibt ebenso Modelle, die bis hoch zur Hüfte ausgeschnitten sind, sowie angeschnittene Beinlinge. Moderne Stoffe sind leicht, nehmen wenig Wasser auf, trocknen schnell und zeigen abwechslungsreiche Designs und Farben.

Bademode

Modische Badebekleidung ist über 2 000 Jahre alt. Wie Abbildungen zeigen, trugen bereits Römerinnen bikiniähnliche Zweiteiler, ansonsten wurde nackt gebadet. Heutzutage pflegen wir ebenso beides und Bademode ist nicht zuletzt ein Modegegenstand, mit dem man gesehen werden möchte. So gibt es für Männer klassische kurze Badehosen, Pantys oder diverse Längen bei Badeshorts, für Frauen einteilige Badeanzüge oder zweiteilige Bikinis beziehungsweise Tankinis. Außerdem werden nach Geschmack Badekappen getragen. Die modernen Bekleidungsmaterialien saugen kaum noch Wasser auf, trocknen sehr schnell und sind ausgesprochen bequem. Hier kommen, wie bei jeder Mode, immer wieder neue Kollektionen auf den Markt. So war eine Zeit lang ein Borat modern, ein großzügig geschnittener Herreneinteiler. Sportler bevorzugen bei Wettkämpfen oft Ganzkörperanzüge. Auch für Schwangere und Prothesenträgerinnen gibt es schicke Bademode.

Balconette-BH

Wie sein Name verrät, wirkt ein Balconette-BH wie ein kleiner Balkon: Die Brust wird optimal hervorgehoben, das Dekolleté betont. Diese Mode ist bis Körbchengröße C problemlos zu tragen. Die Cups bestehen oft nur aus Halbschalen oder Dreiviertelschalen, sie sind außerdem mit Einlagen oder Polstern versehen, um den Busen besonders schön zu formen. Auffällig am Balconette-BH sind die sehr seitlich sitzenden Träger, die dem Ganzen zusätzlichen Charme verleihen. Sie können bei vielen Modellen entfernt werden, wenn sie ungewünscht unter der Kleidung zu sehen sind. Balconette-BHs werden gern für die Abendgarderobe oder festliche Anlässe verwendet.

Bandeau-BH

Ein Bandeau-BH umschließt den Busen, lässt aber das Dekolleté frei. Er wird außer-dem gern ohne Träger verwendet, wenn schulterfreie Kleidung getragen wird. Im Gegensatz zu einem Balconette-BH handelt es sich hierbei um einen normalen BH, der ohne Träger sicher halten soll. Es gibt für diesen Zweck unterschiedliche Modelle, beispielsweise mit Bügeln oder mit seitlichen Stützstäben und mittiger Raffung. Auch ganz schlichte Stoffe, die wie eine Bandage wirken, sind auf dem Markt. Wie sein Name verrät, ähnelt er in der Form einem Band rund um Busen und Rücken. Er ist beliebt für schulterfreie Garderoben und wird häufig ebenso bei Bademoden verwendet.

BH ohne Bügel

Ein BH ohne Bügel wird von Frauen mit empfindlicher Haut bevorzugt. Frauen mit einem höheren Körpergewicht wählen ihn ebenfalls, denn die Bügel anderer BHs können im unteren Rippenbereich drücken. Die einfachsten Modelle eignen sich nur für kleine und mittelgroße Busen, denn ihr schlichtes Stoffgewebe gibt leicht nach. Für größere Busen stehen BHs mit besonders geschickt verwobenen, gleichzeitig elastischen und stabilen Materialien bereit, um denselben Halt zu gewähren. Bügellose BHs sind aufgrund der kaum vorhandenen Reibung oft nach Operationen gefragt, alternativ bieten sich hier jedoch auch Spezial-BHs an.

BH-Größe

Wie alle Kleidergrößen sind auch BH-Größen relativ. Sie bilden eine Orientierungshilfe, müssen aber der jeweiligen Frauenfigur angepasst werden. Die gleiche Größe kann bei Frauen mit sportlicher Figur zu einem anderen BH greifen lassen als zierliche Personen. Bereits die Antike kannte Bandagen um die Brüste, um diese bei Belastungen zu schützen. Heute gibt es in jedem Land BH-Größenangaben, die kompliziert berechnet werden und unterschiedliche Bezeichnungen erhalten. Daher ist ein direkter Ländervergleich nicht möglich. Grundsätzlich wird der Unterbrustumfang, gemessen direkt unterhalb des Busens, in einer Zahl angegeben. Die Körbchengröße, gemessen unter den Achseln und über die Brust hinweg, bekommt einen Buchstaben. Doppelbuchstaben sind in Deutschland kaum vorhanden.

BH-Hemd

Als BH-Hemd wird ein Top mit integriertem BH vorgestellt. Dadurch wird meist kein zusätzlicher BH benötigt. Auch bei einem BH-Hemd sind die Körbchengrößen oft wählbar. Zudem werden die Bügel, sofern vorhanden, versteckt vernäht. Ansonsten übernimmt eine starke Naht deren Funktion. Die Träger sind häufig verstellbar oder sogar abnehmbar. Ein BH-Hemd eignet sich beispielsweise als teilweise sichtbare Unterkleidung bei Pullovern mit Dekolleté oder im Sommer als Top, denn es sind nur zwei statt vier Träger auf den Schultern zu sehen. Ansonsten ist es die perfekte Unterwäsche für kühlere Tage. Es variieren Farben, Spitzen und Designs. Zum BH-Hemd kann teilweise ein passender Slip gekauft werden, wodurch ein farblich passendes Ensemble geschaffen wird.

BH-Hemd mit Bügel

Hemdchen aus Baumwolle, Modal  oder Mikrofaser.
Durch Einarbeiten eines Bügels hat die Brust eine festen Halt.

BH-Sets

Bei einem BH-Set werden Slip und BH jeweils einzeln oder mehrfach, dann meist farblich sortiert, als eine Verkaufseinheit angeboten. Teilweise stimmt der Farbton, meist die Art des Designs. BH-Sets sind von den Herstellern beliebig zu vergrößern. Zusätzlich können beispielsweise weitere Unterhosenformen wie Tanga oder Panty hinzukommen, außerdem zusätzliche BHs, vielleicht in unterschiedlichen Farben, manchmal ein Unterhemd oder ein Negligé. Im Braut- und Erotikbereich gehören in ein BH-Set gelegentlich Strümpfe, Strumpfhalter, Korsagen und Accessoires. Ein BH-Set besticht oft durch einen günstigeren Preis im Gegensatz zu der Summe aller Einzelpreise.

BH-Träger

BH-Träger halten den BH an seinem Platz, indem sie von den Körbchen über die Schultern zum BH-Rückenteil laufen. Beim Balconette-BH sitzen sie sehr weit außen. Neckholders sind Träger, die von den Körbchen in den Nacken führen und hier gebunden, geknotet oder per Clipverschluss zusammengehalten werden. Als Unterwäsche finden sich Neckholders kaum, dagegen häufig bei der Bademode, also bei Badeanzügen und Bikinis. BH-Träger können bei manchen BH-Modellen abgenommen werden. Außerdem kann man Verlängerungen kaufen sowie Polster anbringen, damit die Träger breiter und dadurch bequemer werden. Es gibt zudem Shops, die auf dekorative BH-Träger spezialisiert sind. Kundinnen verschönern schlichte BH-Modelle beispielsweise mit Blümchenketten, filigran-abstraktem Aufsatz oder anderem Schmuck.

BH mit abnehmbaren Trägern

Ideal für schulterfreie Cocktail- und Brautroben. Guter Halt des BHs wird gewährleistet durch hautfreundliche Beschichtung im Rücken.

Body

Unter einem Body versteht man einen Einteiler zwischen Schritt und Schultern, der zur Unterwäsche gerechnet wird. Er ist daher in Material und Funktionalität anders beschaffen als ein Badeanzug, der rein modellhaft Ähnlichkeit mit ihm aufweist. Diese Kombination aus Slip und Top kann ebenfalls angeschnittene Beinlinge aufweisen. Es gibt Modelle mit unterschiedlich freien Dekolletés, mit langen oder kurzen Ärmeln sowie nur mit dünnen Spaghettiträgern; auch solche mit eingearbeitetem BH. Bodys gibt es für jeden Anlass, ob Alltag, Festlichkeit oder Erotik. Seltener wird ein Ganzkörperbody genutzt. Im Bereich Shapewear wird ein Body für die Figurformung genutzt.

Bolero

Dieses kurze Jäckchen ist Teil des prächtigen Anzugs spanischer Stierkämpfer und ist meist ohne Verschluss.
Im Wäschebereich wird das Bolero als kokettes Accessoire, meist aus Spitze, angeboten.

Bra

Englische Bezeichnung für "Büstenhalter".

Bügel-BH

Bei Bügel-BHs sind die Cups mit Bügeln an Unterbrustseite und/oder den Brustseiten verstärkt. Diese bestehen aus Kunststoff oder Draht: eine Erinnerung an frühere Fischbeinkorsetts. Bügel-BHs sind daher die ältesten BH-Modelle. Durch die Bügel erhält die Brust einen besonders sicheren Sitz und wird zusätzlich geformt. Dieser Umstand ist besonders bei einfachen BHs mit dünnen Stofflagen gefragt und bei Busen, die etwas größer sind oder aus unterschiedlichen Gründen herabhängen. Bügel-BHs werden allerdings nicht von allen Frauen vertragen. Als Alternative bieten sich in diesem Fall hochwertige, mehrfach verarbeitete Fasern an, die aufgrund ihrer speziellen Struktur und Verarbeitung den Busen ebenso in Form halten.

Büstenhalter

BH, früher auch BüHa, ist die Abkürzung für Büstenhalter und umfasst alle Arten als Oberbegriff. Normalerweise gehört er in den Dessous-Bereich und ist kaum zu sehen. Eine Ausnahme sind als Spezialform Bikinis. Als Unterwäsche betont er die Büste mit hoher, gerader Brust. Medizinisch ist er bei Sport oder körperlicher Arbeit sinnvoll. Bei stark hängendem Busen kann sich ohne BH außerdem die darunter entstehende Brustfalte entzünden. Ansonsten entlastet ein guter Büstenhalter bei schweren Brüsten Rücken und Schultern und verhindert orthopädische Folgeschäden. Andererseits lässt zu viel äußerliche Stütze die die Brust haltenden Muskel- und Gewebefasern schneller erschlaffen. Bei der männlichen Gynäkomastie mit Busenbildung kann ein BH Erleichterung bringen. Weibliche Büstenhalter werden meist hinten, seltener vorn, außerdem in der Regel mit Haken, gelegentlich mit Reißverschluss oder Knöpfen geschlossen.

Büstenhebe

Eine Büstenhebe ist eine erotische Variante des BHs. Hierbei wird die Brust im oberen Bereich inklusive Brustspitze komplett offen gelassen. Die Hebefunktion für die Brust wird durch einen BH-Teil auf der Brustunterseite gesichert. Dieser wiederum ist in die normalen Verschlusstechniken sonstiger BHs eingebunden, die den Stoff unter den Achseln hindurch auf den Rücken führen. Die Verschlussmöglichkeiten sind ebenso wie bei BHs auf dem Rücken oder auf der Vorderseite möglich, ebenfalls wie dort mit Haken, Reißverschlüssen oder Knöpfen. Ein BH ouvert lässt im Unterschied zu einer Büstenhebe nur die Brustwarzen frei.

Bustier

Ein Bustier reicht tiefer zur Taille als ein BH, teilweise bedeckt es diese noch. Im Gegensatz zur Korsage besitzt das Bustier keine Verstärkungen, es nähert sich in dieser Hinsicht dem weichen BH-Top. Auf der anderen Seite kommt ein Bustier normalerweise ohne Träger aus, alternativ mit abnehmbaren Trägern, und es besitzt ebenfalls einen zumindest angedeutet eingearbeiteten BH. Die Übergänge in der modernen Sprachwelt sind daher fließend, denn mancher BH mit etwas längerer Unterbrust wird ebenfalls bereits als Bustier bezeichnet. Ein klassisches Bustier eignet sich für schulterfreie Kleidung. Es gibt hier, wie beim BH, auch Modelle für stillende Mütter oder Frauen nach Brust-OP.

Catsuit

Enger Overall aus dehnbarem Material, zum Beispiel Spitze.

Corsage

Eine Corsage oder Korsage zeichnet sich durch die Ähnlichkeit mit früheren Korsetts aus: Sie hält den Oberkörper in Form, denn sie ist verstärkt - daher ist ein BH nicht nötig - und reicht vom Busen bis zur Hüfte. Normalerweise besitzt sie keine Träger und ist daher die optimale Passform für schulterfreie Gelegenheiten. Die Corsage wird dabei oft nicht unter der Kleidung getragen, sondern dient selbst als Oberbekleidung. Entsprechend aufwendig ist sie im Design sowie in Bezug auf die Stoffe gestaltet. Als Teil eines Kleides kann sie Brautbekleidung oder Abendgarderobe darstellen, ebenso als Einzelstück zu einer eleganten Hose getragen werden. Als Unterwäsche fällt sie häufig in den Erotikbereich und wird auch mit Strapsen angeboten.

Cup

Englischer Begriff für das Büstenteil am BH.
Die Cups beim BH gibt es in den verschiedenen Cup-Größen von Cup A (kleine Büste) bis J (starke Büste).
Man spricht auch von Körbchengröße beim BH.
1/2 Cup : Halbschale mit Außenträger.
Bei BHs mit 1/2 Cup wird die Büste halb bedeckt.
3/4-Cup: bei dieser BH-Form wird die Büste nicht voll bedeckt.

Cupgröße

Die Cupgröße eines BHs wird gemessen, indem ein Band unter den Achseln hindurch und auf gleicher Höhe über den Rücken wie um die Brust selbst geführt wird. Bei der Herstellung beziehungsweise Definition sorgt eine aufwendige mathematische Formel für eine gewisse Unschärfetoleranz, denn jede Frau ist anders gebaut, jeder Busen daher anders zu bewerten. Die Bezeichnung mit einem Buchstaben ist überall gleich, dieser selbst variiert bei gleicher Cupgröße von Land zu Land. Für das perfekte Zusammenspiel von Brust und Cup gilt: Die Brust sollte komplett in dem Körbchen eingefasst werden. Das bedeutet bei Bügel-BHs, dass die Bügel die Brust glatt anliegend von unten und seitwärts umfassen. Faltenbildung im Stoff, ein starkes Druckgefühl und abstehende Bügel zeugen von einer falschen Cupgröße.

Den/dtex

Ist die Maßeinheit der Garnstärke.
Je geringer den/-dtex, desto feiner ist der Strumpf.

Dessous

In dem Begriff Dessous steckt das französische Wort für 'unter'. Es handelt sich hierbei um Unterwäsche. Heutzutage bezeichnen Dessous gern a. hochwertige, feine Modelle, b. vor allem weibliche Mode und c. Wäsche mit sinnlich-erotischem Touch. Außerdem fallen darunter je nach Hersteller Nachtwäsche, Bade- und Strumpfmoden sowie typische Hauskleidung wie Bademäntel oder Hausanzüge. Bei Brautmode und Erotik werden zusätzlich Accessoires wie Strumpf- und Halsbänder oder Masken angeboten. Zu unterscheiden sind ansonsten Alltagsprodukte, Dessous für festliche Anlässe, für Sport, Schwangere und Stillende sowie brustoperierte Frauen und Brustprothesenträgerinnen. Außerdem zählt Shapewear dazu, die Mode mit festerem Halt für eine bessere Figur.

Einlagen-BH

Der BH hat eine "Einlage" in den Körbchen.  Die Einlage (oftmals auch herausnehmbar) vergrößert den Busen, betont die Büste und bewirkt ein atemberaubendes Dekolleté.

Entlastungsträger

Sind breite, gepolsterte und querstabile Träger. Bei schwerer Büste verteilen Sie das Gewicht auf eine breitere (Schulter-)Fläche. Dadurch wird der punktuelle Druck vermindert. Bei Lymphödem, das Folge einer Brustoperation sein kann, entlasten sie die Schulter und fördern den Lymphabfluss.

Epithesen-BH (Care-BH)

Wird auch als Prothesen-BH bezeichnet.
Es sind Spezial-BHs mit eingearbeiteten Taschen zur Aufnahme einer
Silikonprothese.
Besonderheiten u.a.: höher geschnittene Dekolletés, höherer Steg.

Formbügel

Formbügel werden in den BH eingearbeitet, um die Brust zu stützen, Halt zu geben und zu formen.

French Knickers

Slipform in legerer kurzer Form mit weitem Bein, locker fallend. Wird auch als Boxershort bezeichnet.

Gemoldete Cups

Sind nahtlos vorgeformte Körbchen beim Büstenhalter.
Der BH ist unter enganliegender Oberbekleidung hervorragend zu tragen.

GHa

Um die Brust voller erscheinen zu lassen, werden in die Cups mit Gel gefüllte Kissen eingelegt. Somit wird ein Push-up-Effekt erzeugt.

G-String

Diese Stringform ist äußerst schmal und knapp. Die Seitenstege sind sehr schmal, ebenso wie Vorder- und Rückenteil.

Halterlose Strümpfe

Halterlose Strümpfe sind Nylons, die mindestens den halben Oberschenkel bedecken und einen gummierten, oft mit Spitze verzierten Rand besitzen, der an der Haut haftet. Halterlose Strümpfe gibt es in vielen Stärken und Mustern – als Feinstrümpfe, blickdicht oder als Stützstrümpfe. Außerdem gibt es Naht- und Netzstrümpfe sowie halterlose Strümpfe aus Jacquardspitze oder mit Ajourmuster im Angebot.

Hebe-BH

Ist ein erotischer BH mit Bügel und Einlagen. Die Brust wird bei einer Hebe nur teilweise bedeckt.

Hemdchen

Feine Variante des funktionalen Unterhemdes für Damen: Hemdchen sind entweder auf Figur gearbeitet, manchmal auch mit verstärktem Brustteil, der einen BH überflüssig macht, oder umspielen locker den Oberkörper. Meist haben sie schmale Träger oder Spaghettiträger, sind mit Spitze besetzt oder mit Biesen am Vorderteil verarbeitet. Satin, Seide und Materialien aus Mikrofaser gehören zu den bevorzugten Stoffen für Hemdchen, die manchmal auch als Top getragen werden.

Hochzeitsdessous

Zarte und verführerische Unterwäsche für die Braut – meistens sind Hochzeitsdessous weiß oder champagnerfarben, häufig mit nostalgischem, romantischem oder mondänem Touch: BHs mit passenden Slips, Bodys, Korseletts, Schnürmieder und Hüftgürtel sind typische Hochzeitsdessous. Auch bestickte Panties, French Knickers, Seidenhemdchen, Korsagen oder Bustiers können als Brautwäsche sehr reizvoll wirken. Manche Bräute setzen auf Muster wie feine Pünktchen oder Blüten sowie auf viel Spitze, Satin oder Tüll.

Hüftgürtel

An einem Hüftgürtel werden die Strumpfhalter angebracht. Müssen beispielsweise Kompressionsstrümpfe getragen werden, lassen sich diese mithilfe eines Hüftgürtels so befestigen, dass sie ohne einzuengen getragen werden können. Hüftgürtel sind ebenfalls als sogenannte Strapsgürtel bekannt, die über dem Slip getragen werden und an denen Strapse für extra feine Seiden- oder Spitzenstrümpfe befestigt werden. Die Bezeichnung Hüfthalter für einen Hüftgürtel ist zwar gebräuchlich, aber falsch (siehe Hüfthalter).

Hüfthalter

Aus der Mode gekommene, kurze und unten offene Variante des Mieders – der Hüfthalter wird über der Unterwäsche getragen. Meist reichen Hüfthalter aus elastischem Material von der Taille bis zum Oberschenkelansatz, sie werden überwiegend in Weiß oder Hautfarben hergestellt. Ein Hüfthalter soll die Problemzonen Bauch und Hüften formen, oder er dient gleichzeitig als Strumpfhalter, an dem Clips für die Strümpfe befestigt werden können.

Klebe-BH

Klebe-BHs besitzen keinerlei Träger, Seiten- oder Rückenteile.
Die BH-Schalen haften direkt an der Büste.

Komfortträger

Sind breite und weiche Träger, die nicht einschneiden und in Größen weich gepolstert sind.

Komfortzwickel

Der Zwickel ist im Schritt einer Strumpfhose eingearbeitet.
Hierzu wird meist eine atmungsaktive Faser verwendet.

Korselett

Ein Korselett ist ein Miederhemd, das bis über den Po reicht und häufig mit Strumpfhaltern versehen ist. Es wird unter Kleidern und Röcken getragen, während ein sogenanntes Hosenkorselett wie ein Body im Schritt mit Knöpfen oder Häkchen geöffnet und geschlossen wird. Miederbodys und Hosenkorseletts sind sich sehr ähnlich. Anders als das Unterhemd dient das Korselett dazu, die weibliche Figur zu formen.

Korsett

Ein Korsett ist ein steifes Kleidungsstück, das zur Unterkleidung gehört, am Oberkörper eng anliegt und dazu dient, die weibliche Silhouette „auf Linie“ zu halten. Früher waren Korsetts wahre „Folterinstrumente“, in die Frauen mithilfe von langen Bändern eingeschnürt wurden, vor allem zugunsten einer Wespentaille und zur Betonung der Oberweite. Korsetts von heute haben meist einen anderen Zuschnitt und sind auch nicht mehr so steif. Eine moderne und angenehmer zu tragende Variante ist Shape Wear, formende Unterwäsche aus nachgiebigem Material.

Lingerie

Lingerie ist ein aus dem Französischen stammender Ausdruck für Unterwäsche und Unterkleidung - also für alles, was unter der Kleidung unmittelbar auf der Haut getragen wird und häufig gewaschen werden muss. In der Schweiz wird auch eine Wäscherei oder Waschküche als Lingerie bezeichnet. Heute nutzen Hersteller diesen Begriff häufig für hochwertige Markenwäsche sowie Designer-Dessous.

Longline-Hose

Miederhose mit oberschenkellangem Bein, länger gearbeitet als ein Panty.
Mit einer Longline-Hose werden die Oberschenkel geformt.

Miederhose

Eine Miederhose besteht aus elastischem Material und hat den Zweck, Bauch, Po und Hüften schlanker erscheinen zu lassen. Miederhosen mit langem Bein formen zudem die Oberschenkel. Diese praktischen Höschen gibt es seit den 1930er-Jahren. Sie sollten damals eine legere Alternative zu den Hüfthaltern und Korseletts bieten. In den 60er-Jahren kamen die Strumpfhosen auf, und die Frauen trugen mehr lange Hosen und Jeans. Seitdem lösen die Miederhosen die bis dato üblichen Hüfthalter ab.

Miederwaren

Oberbegriff für weibliche Unterwäsche zum Formen und Halten wie Korseletts, Hüft-halter, Büstenhalter, Miederbodys u.ä. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert kennt man diese kleinen Helfer als Teil der Mode für figurbewusste Frauen. Während steife Korsetts den natürlichen Körperbau häufig veränderten, unterstreichen moderne Miederwaren die weiblichen Formen und kaschieren die Problemzonen. Im Gegensatz zu den altmodischen Korsetts gefährden moderne, pflegeleichte Miederwaren nicht die Gesundheit und führen weder zu gebrochenen Rippen noch zu einer Veränderung der inneren Organe. Maßanfertigungen von exklusiven Miederwaren und medizinisch verordneten Spezialprodukten werden von Bandagisten ausgeführt.

Minimizer-BH

Mit dem Minimizer-BH wird eine optische Verkleinerung der Brust erzielt. Frauen mit großer Oberweite entscheiden sich häufig für ein solches Modell, das durch einen besonderen Schnitt die Brüste weniger üppig wirken lässt. Minimizer-BHS sind meist bis Cup G erhältlich.
Als optimal gelten Minimizer-BH auf softem Material mit vorgeformten Körbchen und breiteren Trägern, die dem Busen Halt geben, ohne ihn plattzudrücken. Minimizer-BHs gibt es in verschiedenen Farben sowie mit und ohne Bügel. Sie eignen sich gut unter dünner und figurbetonter Kleidung.

Ministring

String leitet sich von dem englischen Wort für „Schnur“ oder „Saite“ ab. Der Begriff bezeichnet in der Wäsche- und Bademode alle Kleidungsstücke, bei denen sich zwischen den Pobacken nur ein Band oder ein schmaler Streifen Stoff befindet. Der Ministring besitzt auf der Vorderseite ein winziges Dreieck, der den Schambereich nur knapp bedeckt. Ministrings setzen sich auch bei Bikinis immer mehr durch. Ansonsten werden sie häufig unter engen Hosen oder Leggings getragen, weil sie sich darunter nicht abzeichnen. Extra tief geschnittene Modelle eignen sich besonders gut als Unterwäsche unter Hüfthosen.

Molden

Thermoplastische, nahtlose Formung von Cups.

Monokini

Der Monokini könnte als „Steigerung“ des Bikinis, inzwischen ein Klassiker der weiblichen Bademode, bezeichnet werden. Er besteht aus einem kurzen, bis zu den unteren Rippen reichenden Höschen, sowie zwei Trägern, die sich zwischen den Brüsten kreuzen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam diese als Sensation empfundene „Oben ohne“-Mode auf, bei der die beiden Träger als Andeutung eines Oberteils dienten. Das Jahr 2006 brachte ein Comeback des Monokinis mit Bikini-Oberteil.

Nachthemd

Kleidungsstück für Männer, Frauen und Kinder – schenkelkurz, knielang oder länger. Oft hat ein Nachthemd vorn eine Knopfleiste und ist mit einem Hemdkragen versehen. Es gibt Nachthemden mit langen oder kurzen Ärmeln. Das typische Damennachthemd besteht meist aus luftigem Material wie gekämmter Baumwolle, Batist oder Seide, zeigt am Ausschnitt Spitzeneinsätze und Schlitze an den Seiten. Blümchenmuster, feine Streifen oder Pünktchen sind beliebte Muster für Damennachthemden. Auch unifarbene oder bedruckte T-Shirts in weiter und längerer Form werden als Nacht- oder Schlafhemden bezeichnet.

Neckholder-BH

Ein Neckholder-BH ist ein Büstenhalter mit Nackenträger. Er eignet sich ausgezeichnet für die warme Jahreszeit und sieht gut aus unter rückenfreien oder im Nacken geknoteten T-Shirts und Kleidern. Frauen, die ihre Unterwäsche nicht gern ausstellen und Träger auf den Schultern als störend empfinden, greifen zum Neckholder-BH. Dieser ist ebenfalls ein unverzichtbarer Teil der Unterwäsche unter Abend- oder Hochzeitskleidern im beliebten Mermaid-Style.

Negligé

Das elegante Negligé von heute hat mit seiner eigentlichen Wortbedeutung nichts zu tun. Wörtlich bezeichnet es nämlich ein „nachlässiges Kleid“, gemeint war aber ursprünglich bequeme Hauskleidung wie beispielsweise ein Morgenrock. Wir kennen das Negligé als elegantes, verführerisches Damennachthemd, meist aus zartem oder leicht transparentem Stoff gearbeitet. Es enthüllt in seiner schleierähnlichen Art mehr, als dass es den Körper verbirgt und wärmt. Ein kurzes, locker geschnittenes Bettjäckchen aus Chiffon, das sich unter der Brust raffen und knoten lässt, wird ebenfalls oft als Negligé bezeichnet.

Netzstrumpfhosen

Praktische Variante der einst „lasterhaft“ wirkenden Netzstrümpfe oder Ajourstrümpfe, wie sie früher Revue- und Schönheitstänzerinnen trugen. Der Ursprung der sehr sexy wirkenden Netzstrumpfhosen, die heute auch zu Minis und Stiefeln getragen werden, waren Strümpfe mit grobem Lochmuster oder in feinerer Häkel-Optik. Manche Frauen tragen unter der Netzstrumpfhose oder halterlosen Netzstrümpfen zusätzlich eine hautfarbene Strumpfhose – zum Warmhalten.

Nightwear

Die Bezeichnung stammt aus dem Englischen und bedeutet "Nachtwäsche".

Nylonstrumpf

Unter die Kategorie Nylonstrümpfe fallen alle Strumpfhosen, Strümpfe, Kniestrümpfe, Söckchen und Füßlinge aus Nylon und Perlon (Polyamid) oder anderen Mikrofasern. Je dünner sie sind, desto eher neigen sie zu Laufmaschen. Die Maßeinheit Denier (den) zeigt an, wie dicht die Maschen gewirkt sind. Es gibt den Nylonstrumpf hauchfein mit 5 den bis zu Qualitäten von 100 den. Blickdicht ist er ab 60 den. Je dicker die Fadenstärke und je weiter die Dichte der Maschen ist, desto farbintensiver, haltbarer und wärmender sind der Nylonstrumpf oder die Strumpfhose. Es werden für Nylonstrümpfe sowohl matte, schimmernde sowie stark glänzende Garne verwendet. Auch Nahtstrümpfe, die ladylike und sexy aussehen, werden noch hergestellt.

Panty

Eine kurze und knappe Unterhose für Frauen und Mädchen wird oft als Panty bezeichnet. Diese Höschen heißen im allgemeinen Sprachgebrauch auch Schlüpfer oder Slip. Das englische Wort „Slip“ (von to slip = schlüpfen) hat sich als Ausdruck eingebürgert, obwohl es im Englischen einen Unterrock bezeichnet. Panty ist gleichfalls gebräuchlich als Begriff für Miederhose, meist in eleganter Ausführung mit Spitzenbesatz.

Pareo

Ursprünglich ist der Pareo ähnlich dem Sarong ein Männerrock, wie er in Südostasien oder im Raum des Südpazifiks getragen wird. Ein Knoten vor dem Bauch hält die Stoffbahn zusammen, die bis zum Knie oder bis auf die Knöchel reicht. Wir kennen den Pareo als weibliches Accessoire für den Strand – ein großes, oft bunt bedrucktes oder gebatiktes Tuch, das wie ein Wickelrock über dem Badeanzug oder dem Bikinihöschen um die Hüften geschlungen und seitlich verknotet wird, um beim Gehen ausreichend Beinfreiheit zu haben.

Patte

z. B. für Büstenhalter. Wird so eingenäht, dass sie mit dem Körbchen eine Tasche zur Aufnahme einer Brustprothese bildet. Anita Patten gibt es auch aus Mikrofaser mit optimalem Klimatisierungseffekt, in allen Farben passend zu den BHs bzw. Bodies.

Prothesen-BH

Auch als Epithesen-BH bezeichnet.
Es ist ein BH mit eingearbeiteten "Taschen" in den Cups, in welchen eine Silikonprothese eingelegt wird.

Pulli-BH

Pulli BH ist ein BH, der sich aufgrund nahtloser Körbchen unter eng anliegender Oberkleidung nicht abzeichnet.

Push-up-BH

Heute wird er oft nur Push-ups genannt und ist auch als „Wonderbra“ bekannt – ein unverzichtbares Wäschestück für Frauen, die ihr Dekolleté z. B. im Dirndl oder Cocktailkleid „aufpolstern“ wollen. Ein Push-up hat feste, häufig mit Drahtbügeln verstärkte und weit ausgeschnittene Körbchen. Diese besitzen an den Seiten Polsterungen in Halbmondform. Dank der Verarbeitung von Brustband und Trägern liegen die Push-up-Körbchen eng an und verrutschen nicht. Auf diese Weise wird die sichtbare Partie des Busens gleichzeitig nach innen gedrückt und angehoben, wodurch das Dekolleté üppiger und praller wirkt. Das Pendant zum Push-up-BH ist ein speziell gepolsterter Push-up-Slip, der den Po knackiger wirken lässt.

Reizwäsche

So werden üblicherweise Dessous bezeichnet, die besonders erotisch oder raffiniert wirken und sich dafür eignen, eine andere Person sexuell anzuregen. Viele Männer schätzen sexy Höschen, Strapse und BHs an Frauen und zählen selbst zu den Käufern von Reizwäsche. Die Begeisterung für diese Unterwäsche kann sich bis zum Fetischismus steigern. Als besonders ausgefallen gilt Reizwäsche wie der „Slip ouvert“ mit offenem Schritt oder aber Modelle aus Latex und Leder. Erotisch stimulierend wirken ebenfalls Materialien wie Spitze, Satin, Samt und Seide, vor allem in den Farben Rot oder Schwarz. Knöpfe, Reißverschlüsse, Schnürungen, Haken und Schnallen sind ebenso an vielen Korsagen, Bustiers, BHs, Slips, Tangas und Bodys zu finden, die zum Sortiment der Reizwäsche gehören.

Seamless

Die Bezeichnung "Seamless" kommt aus dem Englischen und steht für "nahtlos" in der Wäschewelt. Das bedeutet für Modelle, die ohne Seitennaht gearbeitet sind und sehr flache Kantenabschlüsse haben. Diese Wäsche zeichnet sich dadurch nicht unter der Oberbekleidung ab.

Schalen-BH

Dünne Schaumstoffschalen, die in die Cups der BHs eingearbeitet sind, sorgen für eine hervorragende Optik und stützen die Brust optimal beziehungsweise tragen sie regelrecht. Zusätzliche, eingearbeitete Bügel unterhalb der Cups unterstützen diese Funktionen. Oft sind Schalen-BHs nicht aufwendig verziert. Dadurch gehören sie zu den Favoriten der Sommermode: Unter dünnen Stoffen zeichnen sie sich selbst kaum ab, lassen außerdem keine Brustwarzen sichtbar werden und bieten gleichzeitig einen schön geformten Oberkörper mit den heutzutage bevorzugten runden Busenformen. Die Verwendung von Vollschalen ist der Normalfall. Für ein freizügigeres Dekolleté gibt es jedoch auch Halbschalen, die nur etwa die Hälfte der Brust umfassen.

Schnürmieder

Mieder werden am Oberkörper getragen, bei einem Schnürmieder erfolgt der Verschluss mithilfe von Schnüren (ähnlich wie Schnürsenkel bei Schuhen) statt Haken. Die Schnürung kann auf dem Rücken oder vorn vorgesehen sein. Bei Trachtenmode wird meist vorn geschnürt, bei vielen Erotikvarianten hinten. Es gibt außerdem Zierschnürungen, die, sofern überhaupt funktional, höchstens einen kleinen Einfluss auf die Weite des Mieders und damit auf die Beweglichkeit der Trägerin haben, aber nicht zum Öffnen und Schließen des Kleidungsstückes gedacht sind. Schnürmieder stellen eine Variante der Korsetts und Korsagen dar und werden heutzutage meist offen als Partymode, bei Feierlichkeiten wie einer Hochzeit, bei Trachten oder im erotischen Umfeld getragen.

Schulterpolster

Schulterpolster verhindern das Einschneiden der BH-Träger und sind vor allem bei großer Büste geeignet.

Schwimmprothese

Bezeichnung für Brust- (Leicht-) Prothesen, die so ausgestattet sind, dass beim Verlassen des Wassers dieses sofort abfließt. Das wird z.B. bei Anita TriLite-Prothesen durch ein System mit Silikonrippen bewirkt. Luftkammern sorgen dafür, dass die Haut rasch abtrocknet. Im Übrigen ist die TriLite eine generell tragbare, gewichtsreduzierte Versorgung.

Shapewear

Als Shapewear bezeichnet man Mode zur Figurformung. Meist bedienen sich Frauen dieser Kleidungsstücke, doch es gibt auch Shapewear für Männer. In der Regel soll vor allem der Bereich von der Taille bis zu den Oberschenkeln geformt werden, denn hier liegen die meisten überflüssigen Pfunde. Shapewear wird gern unter festlicher Kleidung getragen beziehungsweise immer dann, wenn ein perfekter Auftritt geplant ist. Miederhosen mit unterschiedlichen Beinlängen modellieren vom halben Oberschenkel an nach oben Hüfte, Taille und gleichzeitig den Bauch. Oberteile können lange Arme haben, komplette Strumpfhosen formen ein schickes Bein - Stützstrümpfe gehören im Randbereich auch zu Shapewear - und es gibt sogar Ganzkörperanzüge. Während ein Push-up-BH den weiblichen Busen hervorheben soll, ist bei Shapewear oft eine verkleinernde Modellage gefragt, denn meist ist neben der Hüfte auch der Busen üppiger. Stützstrümpfe und manche BHs werden eventuell medizinisch verordnet, Shapewear wird zunächst nicht medizinisch definiert.

Shorts

Shorts sind der Überbegriff für kurze Hosen. Sie werden in jedem Alter und von beiden Geschlechtern getragen. Sie tauchen am Strand, im Alltag oder in der Sporthalle als Oberbekleidung auf, als Boxershorts definieren sie Unterhosen. Die Länge der Shorts variiert. Das stets in der Mehrzahl gebrauchte Wort - auch für eine Shorts - findet sich wieder bei leicht und luftig geschnittenen Bermudashorts, die fast bis zu den Knien reichen. Sie sind eher eine männliche Bekleidung. Frauen tragen Shorts meist bis zum halben Oberschenkel oder kürzer. Die Hot Pants als extremste Form sind hoch ausgeschnitten und zeigen teilweise die Gesäßbacken. Ursprünglich Sommermode, werden Shorts heute mit Leggings oder Strumpfhosen vor allem von jungen Frauen auch an kälteren Tagen kombiniert. Shorts gehören im Gegensatz zu der Mode der Bermudainseln im Westen zur Freizeitmode. Eine Besonderheit stellen Shorts für den Sport oder in der Bademode dar. Sie sind wie Bermudashorts halblang bis knielang.

Slip

Ein Slip wurde früher als Schlüpfer bezeichnet - es ist nur die englische Wortform, die allerdings, ähnlich wie beim Handy, wiederum nur im Deutschen für diese Unterwäsche verwendet wird. Die modernen, elastischen Unterhosen lassen sich schnell an- und ausziehen, daher der Name. Der Begriff ist die Oberbezeichnung für eine Unterhose, die heute aufgrund der zahlreichen Modelle mit unterschiedlichen Namen bezeichnet wird: Boxershorts reichen bis zum halben Oberschenkel und finden sich vor allem in der Herrenmode. Retropants haben angeschnittene Beine und werden von Männern wie Frauen getragen. Tangas, Stringtangas oder Minislips sind mit wenig Stoff unterschiedlich geformt. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Benennungen, teilweise mehrere für ähnliche oder gleiche Modelle. Moderne Hochleistungsfasern verwischen die früheren Unterschiede zwischen Sommer- und Winterwäsche.

Soft-BH

Soft-BHs kommen ohne Bügel aus. Viele Frauen vertragen keine Bügel, auch wenn moderne Modelle diese eingearbeitet, also mit Stoff ummantelt haben, sie sehr biegsam sind und nicht drücken sollten. Trotzdem ist gerade bei ein paar Pfunden zu viel das Gefühl unter dem Busen unangenehm. Soft-BHs stützen mit einem teilweise breiteren Unterband, das sehr elastisch und doch fest ist. Gern werden bei einem größeren Busen breitere Schulterträger genommen, denn diese halten das Gewicht und sollen die Schultern möglichst gleichmäßig belasten. Moderner Materialmix und überkreuzte Fasern der Cups stützen die Brust sogar dann, wenn die Cups nicht vorgeformt sind. Ansonsten lassen sich solche Formen auch ohne Bügel durch technisch innovative Webtechniken erreichen. Große Busen sind allerdings mit einem Soft-BH oft nicht gut beraten.

Spaghettiträger

Die besonders schmalen Träger bei Nachtkleidern, BHs oder Tops werden
Spaghettiträger genannt.

Spitzenunterwäsche

Spitzenunterwäsche gehört in den klassischen Dessousbereich, zur Lingerie, also zur feinen Unterwäsche. Dabei können die Teile reich verziert oder sehr dezent gearbeitet sein. Zusammen mit der Farbwahl entsteht Wäsche für festliche Gelegenheiten, beispielsweise Hochzeitsunterwäsche in Weiß, oder für erotische Momente, hier meist Rot und Schwarz. Einfache, preiswerte Spitzenunterwäsche verschönert allerdings auch den Alltag. Dabei reichen oft kleine Spitzenvolants als Borte. Wenn es üppiger wird, steigt meist auch der Preis. Unterwäsche reicht vom Fuß bis zu den Schultern beziehungsweise dem Hals. Es gibt Spitzenstrümpfe und -strumpfhosen, Mieder, BHs und Slips sowie Unterhemdchen, die teilweise mit spitzenverzierten Dekolletés unter der Oberbekleidung hervorblitzen dürfen. Auch ein Negligé zählt noch zur Unterwäsche, geht aber praktisch nahtlos in die Nachtwäsche über.

Sport-BH

Ein Sport-BH ist funktionell gearbeitet, so dass die Brust sicher umschlossen wird.
Das breite Unterbrustband gibt zusätzlichen Halt, die breiten Träger schneiden nicht ein und sind oftmals leicht unterlegt/gepolstert.
Ein Sport-BH gibt der Trägerin beim Leistungssport volle Bewegungsfreiheit.

Sport-Bikini

Sport-Bikinis müssen besondere Belastungen aushalten. Wer schnell schwimmt, verursacht einen Sog, der an den Oberteilen zieht. Schlecht verschnürte Neckholders können sich öffnen, außerdem sind sie, wenn sehr breit, wenig geeignet, den Armen genügend Freiraum zu bieten. Ein Sport-Bikini darf nicht stören, wenn neben Brustschwimmen auch Kraul-, Rücken- oder gar Delfinschwimmen angesagt sind. Auch die Hose muss sicher sitzen. Moderne Materialien, die auch ohne Sonne schnell trocknen, sind heutzutage selbstverständlich. Der Vorteil eines Sport-Bikinis ist seine zweifache Verwendung zum Schwimmen wie Sonnenbaden. Notfalls kann er als Sportunterwäsche bei anderen Sportarten dienen.

Sportunterwäsche

Sportunterwäsche muss im Gegensatz zu sonstiger Unterwäsche spezielle Eigenschaften besitzen. Einerseits dürfen BH und Slip nicht verrutschen, andererseits nicht zu unpraktisch sein. Die Boxershorts der Herren beispielsweise sind je nach darüber liegender Oberwäsche durchaus sperrig, Pants eignen sich deutlich besser. Der BH besitzt meist breitere Schulterträger, insgesamt ein breiteres und elastisches Unterbrustband, auf verspielte Verzierungen wird bei gleichzeitig ansprechender Optik verzichtet. Der Busen muss auch Sprungsportarten aushalten können und bedarf einer besonderen Stütze. Modernste Materialien, Natur-, Kunstfasern und Elasthan, werden meist gemischt verwebt und bieten eine stabile Grundlage. Sportunterwäsche besteht zudem aus besonders atmungsaktiven Materialien, die die Feuchtigkeit des schwitzenden Körpers von diesem weg nach außen führen, aber Luft an die Haut lassen. Ähnlich wie bei Sportbademode trocknen auch diese Fasern sehr rasch.

Still-BH

Mit einem Still-BH kann eine frischgebackene Mutter ihr Kind einfacher stillen. Das ist nicht nur zu Hause praktisch, sondern vor allem auch unterwegs. Mit Milch gefüllte Brüste sind größer und verursachen Spannungsgefühle. Entsprechend bedarf es einer ausgewogenen Mischung aus sehr weichen und doch festen Materialien, die stützen, schützen, schonen und wenige austretende Milchtropfen problemlos aufnehmen, ohne dass sofort die Oberkleidung nass wird. Eine Stilleinlage oder eine Auffangschale lässt sich in den Still-BH einlegen und hilft bei größerem Milchverlust. Still-BHs für die Nacht verzichten möglichst auf Nähte und Verschlüsse für einen angenehmen und ruhigen Schlaf. Ansonsten gibt es Still-BHs, deren Cups leicht zur Seite zu rücken sind, eventuell muss dabei der Träger etwas über die Schulter geschoben werden. Andere besitzen zwei Lagen Cups, das obere Stoffstück wird an einer Stelle und praktischerweise mit nur einer Hand einfach von dem BH-Rahmen abgeknöpft, darunter liegt die Brustwarze frei. Still-BHs gibt es in praktisch-schlichter Ausführung, aber auch als sehr attraktive Spitzenwäsche.

Strapse

Ursprünglich praktische Halter für Strümpfe, Wickelbänder und Beinlinge verbinden wir heute mit dem Begriff Strapse in erster Linie aufregende Dessous und erotische Reize. Strapse sind heute ein Luxusgut, denn viele halterlose Strümpfe bleiben mithilfe von Silikonnoppen sicher auf dem Oberschenkel haften. Noch im 20. Jahrhundert waren es einfache Bänder, die mit ebenso einfachen Clips an der Unterwäsche, meistens der Unterhose, befestigt wurden, um die Seidenstrümpfe der Damen festzuhalten. Herren benutzten sie zu dieser Zeit bereits nicht mehr, selbst ihre Strumpfhalter um die Wade kamen allmählich aus der Mode. Heute gibt es Strapsgürtel mit je zwei oder deutlich mehr Strapsen für jedes Bein. Der oft spitzenverzierte Gürtel dient als weitere Komponente eines attraktiven Outfits. Häufig sind BH, Slip, Strapsgürtel und Strapse aufeinander abgestimmt, teilweise inklusive feinster Strumpfhosen.

Strapsgürtel

Der Strapsgürtel dient als Halter der Strapse, an dem wiederum die Damenstrümpfe befestigt werden. Zusammen mit BH und Slip bildet er oft ein Ensemble für erotische Momente. Die Farbe Weiß wird gern zur Hochzeit genommen in Erwartung einer zärtlichen Nacht, Rot oder Schwarz sind bevorzugte Farben für sonstige erotische Momente. Heutzutage setzen sich Strapse und somit auch Strapsgürtel bei vielen Frauen auch im Alltag durch. Meist sieht man sie nicht, doch gelegentlich kann ein kurzer Rock die Strapse aufblitzen lassen. Strapsgürtel dagegen werden um beziehungsweise knapp unter der Taille getragen - ihre Breite variiert stark zwischen schmalem Band und einer annähernden Minirockgröße. Im Durchschnitt überspannt der Gürtel optisch den Slip, sodass beide gut zu sehen sind.

Strapshalter

Ein Strapshalter ist nichts anderes als ein Strapsgürtel. Die Materialien und Aufmachungen können stark variieren. Leder gehört eher in den erotischen Bereich, zartblaue Stickereien schaffen den Spagat zwischen Verführung und Unschuld, Weiß passt natürlich meist zur Braut. Entsprechend wird manches Modell über dem Po geschnürt, andere lassen sich per Gummizug über Beine und Hüften ziehen. Der eine Strapshalter ist schmal wie ein Band, ebenso schmal und gleichartig gearbeitet sind die Strapse selbst. Das andere Modell punktet mit viel Spitze, eine dritte Variante reicht von der Taille bis zum Oberschenkel: viele Spielarten für zahlreiche Gelegenheiten.

Strapsstrümpfe

Strapsstrümpfe sind speziell für diesen Einsatz geeignet. Sie sind meist hauchdünn, um die feine Erotik noch zu unterstreichen. Es gibt natürlich auch etwas dichtere Gewebe, die ebenfalls bildschön aussehen - letzten Endes ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Normalerweise können Strapsstrümpfe deswegen so fein sein, weil sie nicht mit einem breiten, dicken Abschlussband und den daran befestigten Silikonnoppen am Oberschenkel fest aufsitzen müssen. Sie werden mit den Strapsen, die ihrerseits an einem Strapsgürtel befestigt sind, gehalten. Umgekehrt lassen sich auch die genannten halterlosen Strümpfe aus reiner Freude an der Optik zusätzlich mit Strapsen versehen. Wie alle langen Strumpfmodelle oder Seidenstrumpfhosen sind auch bei Strapsstrümpfen zahlreiche Farben, Farbkombinationen oder Musterungen möglich. Gern wird die Beinlinie durch eine hintere schwarze Längsnaht betont. Zu Strapsstrümpfen gehören auf jeden Fall High Heels.

String

Ein String ist eine Form der Unterhose für beide Geschlechter und mit eindeutig erotischem Bezug. Das Geschlechtsteil wird mit einem Stück Stoff knapp umschlossen, zwei Riemen führen davon über die Hüften nach hinten und vereinen sich zu einem einzigen dünnen Strang, der entlang der Pofalte zwischen den Beinen hindurch nach vorn führt, um den Stoff durch eine dritte Anschlussstelle an Ort und Stelle zu halten. Eine stoffreichere Variante bedeckt den Po teilweise. Der Extremfall ist ein sogenannter Invisible String, der unter besonders dünnen oder eng anliegenden Stoffen sowie bei Filmaufnahmen verwendet wird. Ein angedeuteter String wird hinten von der Pofalte Richtung Wirbelsäule und ein dreieckiges Stück Stoff vorn auf den Schambereich geklebt, beides in Hautfarbe. So fallen die seitwärts sonst sichtbaren Bänder weg. Eine offene Verführung ist der String ouvert, der maximal ein helles, durchsichtiges Netz über den Schambereich spannt, meist aber komplett offen und gern zusätzlich dekoriert ist.

Stringbody

Ist der Body ein Bekleidungsstück für Damen, das den Oberkörper komplett von den Schultern bis zum Schritt einfasst - mit mehr oder weniger Stoff -, so definiert sich der Stringbody durch seinen Po-Schritt-Bereich. Wie beim String führt nur ein schmales Band zwischen den Beinen hindurch, das jedoch hinten in den Stoff des Bodys mündet. Der Reiz liegt in dem weitgehend verhüllten Taillen-, Rücken- und Oberkörperbereich und der freien Haut am Po. Zwischen klassischen und aufreizenden Modellen sind alle Varianten möglich.

Stringtanga

Der Stringtanga entspricht dem String. Wer mehr Tanga, also mehr historischen Lendenschurz, schätzt, greift auf Modelle zurück, die etwas mehr Stoff rund um Hüfte und Po lassen. Ein Teil des Gesäßes wird aber immer unbedeckt bleiben. Strings oder Stringtangas gibt es sowohl als Unterwäsche als auch als beliebte Bademode, hier für Frauen beispielsweise als String-Bikini.

Strumpfband

Das Strumpfband hielt historisch die rutschenden Strümpfe von Männern und Frauen an Ort und Stelle und wurde über- oder unterhalb des Knies eingesetzt. Heutzutage ist es fast auf den halben Oberschenkel gerutscht, hat seine eigentliche Funktion eingebüßt und wird nur noch zu besonderen Gelegenheiten als dekoratives Element von Frauen getragen. In erster Linie gehört es zur Hochzeitsausstattung. Dazu gibt es manche Tradition auf der Hochzeitsfeier, beispielsweise das Abtanzen des Strumpfbandes oder dessen Versteigerung. Kurze Rüschenkleider, wie sie zu Regionalfesten oder als Partykleidung getragen werden, können ebenfalls mit sichtbaren Strumpfbändern betont werden. Meist wird das ringförmige Strumpfband per Gummizug über das Bein nach oben gezogen und ist reich mit Tüll, Schleife und Spitze besetzt, eventuell auch mit Schmuckperlen oder anderen Accessoires.

Strümpfe

Die Begriffe Strümpfe und Socken oder Söckchen werden vielerorts synonym verwendet, sofern es nicht um Feinstrümpfe oder -strumpfhosen geht. Generell sind Socken allerdings kürzer, Strümpfe können bis zum Schritt reichen. Der Oberbegriff Strümpfe umfasst außerdem Kinder- und Damen- wie Herrenstrümpfe, also beispielsweise auch Seidenstrümpfe oder die superkurzen Sneakersocken sowie Füßlinge. Vom Wollstrumpf über Sport- und Alltagssocken bis zu feinster Lingerie reicht das Programm. Im Wort Strumpfmode wird der allumfassende Begriff deutlicher.

Strumpfgürtel

Die Bezeichnung Strumpfgürtel ist die klassische und nicht so spannend klingende Benennung eines Strapsgürtels. Klassisch deshalb, weil das Prinzip aus historischer Zeit stammt. Beinlinge wurden beispielsweise schon vor Jahrhunderten statt einer vollständigen Hose, wie wir sie heute kennen, angezogen. Doch die für Bewegungen viel zu locker sitzenden Teile mussten irgendwie befestigt werden. Das geschah entweder durch Strumpfbänder, die um die Beine gewunden wurden, oder durch Strumpfgürtel, an denen die Clips, die Strapse, hingen, die ihrerseits an den Strümpfen befestigt wurden. Heute sind Strumpfgürtel und Halter oft bereits miteinander verbunden. Das Kleidungsstück wird vorwiegend von Frauen für besondere Momente oder auch im Rahmen von Shapewear getragen.

Strumpfhalter

Strumpfhalter und Strumpfgürtel sind Synonyme. Da die Bezeichnung längst nicht so verführerisch klingt wie Strapsgürtel, fasst man darunter neben durchaus erotischer Wäsche zusätzlich Shapewear. Der Gürtel ist daher meist etwas breiter und formt die Taillen-Hüften-Region, eventuell einen Teil der Oberschenkel, durch seinen recht festen Sitz. Das Gewebe ist straffer und zwar feminin, aber längst nicht so detailverliebt und farbenreich wie bei einem Strapsgewebe gestaltet. Stabile Haken wirken dem Materialzug entgegen. Auch entlasten diese breiten Strumpfhalter sogar gelegentlich die Lendenwirbelregion.

Strümpfe mit Hochferse

Strümpfe mit Hochferse sind ausschließlich bei Strümpfen mit Naht zu finden.
Der Strumpf mit Hochferse ist äußerst attraktiv, die Naht zieht sich über die Wade zum Oberschenkel hin.

Stützstrumpfhosen

Stützstrumpfhosen werden zu diversen Zwecken verwendet. Die rein medizinischen und nicht attraktiven Modelle finden sich im Krankenhaus. Sie wirken bei Patienten, die viel liegen müssen, einer Thrombose entgegen. Wer sich Krampfadern operieren beziehungsweise Äderchen wegspritzen lässt, muss anschließend ebenfalls Stützstrümpfe tragen. Es gibt komplette Strumpfhosen, lange Strümpfe oder auch kniekurze Modelle. Stützstrumpfhosen formen sowohl das äußere Bein, wirken aber auch auf die Blutgefäße, Lymphgefäße und das Bindegewebe im Inneren. Schwere Beine profitieren ebenfalls davon. Vor allem bei Venenschwäche, Bindegewebsschwäche und Probleme mit den Lymphgefäßen sollten sie möglichst oft getragen werden. Manche Frauen setzen sie auch schlicht zur Figurformung ein. Moderne Stützstrumpfhosen werden von einem Arzt verordnet, beispielsweise einem Venerologen, die Beine im Geschäft für Orthopädie und medizinische Hilfsgeräte genau vermessen und die Stützstrumpfhosen individuell bestellt und angepasst. Schicke Farben und angenehme Materialien lassen keine Unterschiede zu herkömmlichen blickdichten Strumpfhosen erkennen, wie sie beispielsweise unter Röcken getragen werden.

Taillenformer

Ein Taillenformer ist ein typisches Kleidungsstück für Damen, da die Taille bei Männern weniger gefragt ist. Dementsprechend werden Taillenformer erstens unter der Oberbekleidung und direkt auf der nackten Haut getragen, liegen zweitens recht eng an und reichen drittens zumindest von dem Unterbrustbereich bis über die Hüften. Verlängerungen als Top mit Spaghettiträgern oder mit Beinlingen bis zum halben Oberschenkel kommen ebenfalls vor. Aufgrund dieser Länge ist ein Verrutschen ausgeschlossen. Taillenformer rücken in die Nähe von Miedern, arbeiten aber mit einem elastischen Materialmix. Sie gehören zur Shapewear-Mode, also zur figurformenden Bekleidung und sind als möglichst unsichtbare 'Schmuggelkünstler' selten mit üppigen Attraktionen ausgezeichnet. Die angeschnittenen Beine können Spitzenbesatz aufweisen, ansonsten gibt es vorwiegend die klassischen Farben Weiß, Schwarz und Hauttöne, gelegentlich Satinschimmer. Nahtlose Modelle zum Überstreifen unter eng anliegenden Kleidern stehen neben korsettartigen Taillenformern mit Haken und Ösen als Verschlüssen.

Tagwäsche

Unter dem Begriff Tagwäsche wird alle Unterwäsche zusammengefasst, die wir tagsüber gern tragen. Entsprechend finden sich BHs, alle Arten von Slips, dazu Mieder und Tops, aber auch Strumpfwaren oder Shapewear darunter. Der Begriff ist auf beide Geschlechter anwendbar, auch wenn er, wie viele Modebezeichnungen, oft nur bei Damenwäsche auftaucht. Gelegentlich werden Bademäntel unter der Oberbezeichnung Tagwäsche mit eingerechnet, obwohl sie ansonsten meist der Nachtwäsche zugerechnet werden. Allerdings werden Hausmäntel wiederum typischerweise tagsüber getragen. Die Übergänge sind also fließend. Das gilt auch für Kleidungsstücke, die sowohl als Unter- als auch Oberbekleidung vorkommen. Hierzu gehören Tops, die gleichzeitig Unterhemden darstellen, oder T-Shirts, die so dünn sind, dass sie ebenso gut als Hemdchen getragen werden können.

Tanga

Der Tanga ist eine besondere Form des Slips, also der Unterhose. Ursprünglich stammt er aus der Bademode und bezeichnet die typische Bikinihose mit zwei Stoffdreiecken für vorn und hinten, verbunden durch zwei schmale Bänder oder sehr schmale Stoffstreifen über die Hüften. Der Po ist meist nicht ganz bedeckt. Das portugiesische Wort bezeichnet einen Lendenschurz, dem eine solche Hose zu ähneln scheint. Inzwischen hat der Begriff die Unterwäsche von Damen und Herren erreicht und wird meist auch in dieser Form gebraucht - vollständig hieße es richtiger Tanga-Slip. Als moderne Unterhose oder ebensolche Bikinihose mit dem gewissen Etwas variieren die Modelle vielseitig in Form, Farbe, Material, meist aber kaum Accessoires, schon aufgrund des wenigen Stoffes.

Tankini

ist ähnlich im Schnitt wie der Bikini.
Diese Bademode für Damen besteht aus Oberteil und Höschen, dabei bedeckt das Oberteil einen Teil des Bauches.

Thermo-Unterwäsche

Thermo-Unterwäsche ist die perfekte Bekleidung für den Winter und wird vorwiegend bei Outdoor-Unternehmungen getragen. Als wärmende Unterwäsche wird sie beim Sport ebenso eingesetzt wie bei Open-Air-Veranstaltungen. Kurzarm-Shirts und normal lange Unterhosen kommen vor, aber naturgemäß verfügt Thermo-Unterwäsche meist über lange Ärmel und Beinstücke. Für die Füße gibt es zusätzlich Thermo-Strümpfe. Die besonderen Trageeigenschaften der Thermo-Unterwäsche sorgen für den Schutz vor Kälte und Nässe. Dazu wird die körpereigene Feuchtigkeit nach außen transportiert und gleichzeitig möglichst keine Nässe von außen aufgenommen. Die weichen Fasern sind teilweise mit winzigen Luftpolstern ausgestattet und wärmen den Körper selbst bei tiefen Temperaturen. Ältere Menschen und Kinder tragen Thermo-Unterwäsche auch bei etwas moderateren Temperaturen besonders gern, denn in beiden Fällen kühlen die Körper schnell aus.

Torselett

Im Gegensatz zu Korsagen (Corsagen) reichen Torseletts tiefer: Von der Brust bis zu den Hüften umschließen sie das, was gemeinhin als Torso bezeichnet wird. Schreibvarianten sind Torselet und Torselette. Torseletts gehören zur weiblichen Unterwäsche mit verspieltem bis erotischem Charakter. Die vorgeformten Cups werden durch Stäbchen gehalten, auch die Länge des Torseletts verfügt über in der Regel vier senkrechte Stäbe, die für einen figurformenden Sitz sorgen. Sehr oft sind Strapse angebracht, um entsprechende Strümpfe daran zu befestigen. Das zarte Gewebe ist mit reichlich Spitze versehen, gelegentlich einem Volant, manchmal schimmert Satin. Viele Torseletts sind halb durchsichtig. Spaghettiträger können das Torselett ergänzen, teilweise sind sie abnehmbar. Die Farben dieses auf Reize ausgelegten Kleidungsstücks variieren klassisch zwischen Schwarz, Weiß, Rot und Beige. Dunkelgrün und Nachtblau kommen vor, ebenso gibt es rein erotische Torseletts, beispielsweise mit offenem Busenbereich.

Trägerloser BH

Ein trägerloser BH muss halten, auch wenn die Führung über die Schultern entfällt. Die große Abendgarderobe oder einfach ein schönes, schulterfreies Sommerkleid sehen ohne die Träger eines BHs besser aus. Natürlich muss der BH trotzdem sein. Die wenigsten Frauen verfügen über einen derart festen, gut geformten und hoch sitzenden Busen, dass die Oberkleidung auch ohne BH und bei jeder Bewegung attraktiv wirkt. Sehr praktisch ist ein BH, der abnehmbare Träger besitzt. So kann sich eine Frau stets neu entscheiden, wie sie ihn tragen möchte. Ein trägerloser BH kann in der Form ebenso variieren wie ein normales Modell: Voll- oder Halbschalen, ein tiefes Dekolleté oder ein BH wie ein breites Band quer über die Brust.

Triangel-BH

In dem Begriff Triangel-BH ist die Dreiecksform bereits enthalten. Erzielt wird diese Wirkung durch ein extrem tiefes Mittelteil, von dem beide Cups möglichst steil nach oben zu den Trägern streben. V-förmige Oberteile oder tiefe Dekolletés sind daher die bevorzugte Gelegenheit, einen Triangel-BH zu tragen. Dieser besitzt oft weiche Cups, die nur unter der Brust verstärkt sind - es gibt natürlich auch solche ohne Verstärkungen. Im Falle stabil vorgeformter Cups sind diese zumindest angeschnitten, um ein weites Dekolleté zu ermöglichen. Triangel-BHs sind daher immer mit Trägern ausgestattet. Natürlich gibt es hier ebenfalls alle Modelle, versetzt mit Spitze oder schlicht, variiert mit einer Trägerfarbe, die von dem eigentlichen BH absticht oder erotisch mit offenen oder kaum bedeckten Brustspitzen. Sehr raffiniert sind Modelle, die ihr eigenes Dekolleté von Haus aus mitbringen, beispielsweise in Form von dekorativen Ketten, die halbsternförmig zum Hals führen.

T-Shirt-BH

T-Shirts sind typische Sommerkleidung und entsprechend aus dünnem Stoff gefertigt. Auch etwas dickere sowie locker sitzende Shirts liegen auf dem oberen Dekolleté einer Frau und über dem Busen verhältnismäßig eng an. Der falsche BH drückt sich deutlich ab, vor allem wenn er diverse Nähte oder unterschiedliche Einteilungen, beispielsweise Spitze und festen Stoff, besitzt. Auch Details wie kleine Schleifchen sind durch das T-Shirt erkennbar. Ist der BH-Stoff außerdem zu dünn, zeichnen sich die Brustwarzen ab. Um all diese Probleme zu umgehen, wurden T-Shirt-BHs entworfen. Nahtlose Cups in angenehm weichen Zustand gibt es bereits seit den 1960er-Jahren. Der heutige Idealbusen ist nicht mehr spitz nach vorn ausgerichtet wie früher, sondern angenehm rund und weich. Diesem Anspruch werden die vorgeformten Cups gerecht. Unter fast durchsichtigen T-Shirts bieten sich Haut- oder Beigetöne an. Ansonsten sind neben Weiß und Schwarz viele andere Farben und, wenn das T-Shirt blickdicht ist, auch diverse Muster zu haben.

Top

Der Übergang zwischen Tops und Hemdchen ist praktisch fließend. Auch lassen sich Tops nicht als reine Ober- oder Unterwäsche klassifizieren. Sie sind beides und wandeln sich mit ihrem Einsatz. Klassische Tops sind Spaghetti-Tops: Extrem schmale Träger gehören zu einer Art Unterhemd, das immer figurnah geschnitten ist - es gibt gerade und taillierte Modelle -, aus einem dünnen Material besteht und dadurch im Winter als Unterhemd, im Sommer als einzige Oberkleidung getragen wird. Das Dekolleté kann v-förmig oder waagerecht gerade geschnitten sein. Der Teil über dem Busen ist oft mit Spitze verziert, in der Regel sind keine Cups vorgeformt. Die Farben entsprechen der bunten Skala des Regenbogens, als Material wird meist Baumwolle oder ein entsprechendes Gemisch verwendet. So ist ein Top hautfreundlich und äußerst bequem zu tragen. Seine Länge bis zur Hüfte ist sehr angenehm, es gibt für den Sommer auch taillenkurze Modelle. Als Tank-Top wird eine Variante mit breiteren Schulterträgern und einem runden Ausschnitt bezeichnet. Hier beginnt der Übergang zu den Unterhemdchen.

Umstandsmode

Schwangere Frauen brauchen nach einiger Zeit spezielle Kleidung. Nicht nur der Bauch wächst, auch der Busen wird größer und schwerer, eventuell drücken sich bereits ein paar Milchtropfen heraus. Alternativ werden stützende BHs bevorzugt. Je nach Frauentyp rundet sich die Silhouette insgesamt, Taille, Hüften und Oberschenkel lagern ebenfalls Wasser oder Fett ein. Röcke und Hosen müssen verstellbar sein, damit nicht jedes weitere Kilogramm auch gleich neue Modeeinkäufe erfordert. Still-BHs und entsprechende Bustiers gehören ebenso dazu wie weitere Oberteile oder Stützhosen - sie sind wichtig bei fortgeschrittener Schwangerschaft, um den Bauch zu stützen und den Rücken von dem Gewicht zu entlasten. Zur Umstandsmode gehört Nachtwäsche ebenso wie die notwendige Outdoor-Kleidung im Winter. Bademoden sind beliebt, denn Schwimmen gehört zu den Sportarten, die eine Frau auch in der Schwangerschaft lange Zeit betreiben kann. Das Sortiment an Umstandsmode umfasst Alltagskleidung ebenso wie Festkleidung, denn in den neun Monaten der Schwangerschaft stehen viele Termine an.

Underwear

ist die englische Bezeichnung für Unterwäsche.

Unterhemd

Das Unterhemd ist nicht weit entfernt von farbenfrohen Tops. So kann man viele Modelle unter der Oberbekleidung hervorblitzen lassen oder sogar offen im Sommer tragen. Das klassische Unterhemd ist weiß oder schwarz, allenfalls beige. Die Träger gehen oft direkt aus dem Torsostoff hervor und werden zu den Schultern hin schmaler, allerdings nicht zu Spaghettiträgern. Unterhemden für Herren sind gern gerippt. Es gibt bei beiden Geschlechtern V-Formen, runde Ausschnitte, ärmellose Varianten oder solche mit Kurzarm. Bei Winterunterhemden werden die Ärmel lang, das Material dichter und wärmender. Unterhemden sollen einen Teil der Körperflüssigkeit aufnehmen und so die Oberkleidung schützen. Daher trugen vor allem früher viele Herren auch im Sommer unter ihren guten Hemden ein Unterhemd, um weniger Schweißflecken auf dem Rücken zu bekommen. Heute hat sich das bei vielen Männern geändert. Unterhemden reichen normalerweise bis zur Hüfte. Junge Frauen bevorzugen meist Tops, gern auch taillenkurze, die sie das ganze Jahr hindurch tragen.

Unterwäsche

Als Unterwäsche werden alle Kleidungsstücke bezeichnet, die unter der Oberbekleidung getragen werden. Wo früher klare Grenzen bestanden, gibt es heute gerade in Bezug auf weibliche Oberkörperbekleidung allerlei Überschneidungen zwischen Ober- und Unterkleidung, wie Unterwäsche auch genannt wird. Der sachliche Begriff Unterwäsche umfasst klassische, gröber gearbeitete Slips, BHs und Hemdchen ebenso wie zarte Dessous, die ihrerseits die Begriffe Verführung, Romantik und Erotik nach sich ziehen. Als Unterwäsche für Herren gelten ebenfalls Unterhemden, Slips und im Übrigen, wie bei Damen auch, die Strumpfmode. Damenunterwäsche ist sehr viel umfangreicher. Hier zählen Bodys, Bustiers, Korsagen oder Mieder dazu. Die Vielfalt der BH-Modelle steht neben zahlreichen Slip-Formen - diese finden sich auch bei Herren. Die Strumpfmode reicht von kurzen Socken oder sogar Füßlingen über Strumpfhosen bis zu langen Seidenstrümpfen. Thermo-Unterwäsche ist speziell für den Winter und Outdoor-Unternehmen gedacht.

Vollschalen-BH

Bei dieser BH-Schnittform wird die Brust ganz bedeckt.

Vorderverschluss-BH

Ein Vorderschluss-BH kann erotisch sein, ist aber oft einfach ausgesprochen hilfreich. Meist sind die Verschlüsse - Haken und Ösen oder Reißverschlüsse - mit nur einer Hand zu öffnen; ein wichtiges Kriterium beispielsweise für Still-BHs. Elegant sind Verschlüsse mit Schmucksteinen. Spezialmode, beispielsweise nach Brustoperationen, ist durch den Vorderverschluss besonders bequem. Hier besteht das Problem darin, dass die Auswirkungen der OP oft Gewebe und Lymphgefäße bis unter die Achseln in Mitleidenschaft zieht und damit auch die Beweglichkeit der Arme einschränkt. Ein Rückenverschluss wäre kaum zu bedienen. Diese Probleme kennen ebenso ältere Frauen, deren Geschmeidigkeit aus unterschiedlichen Gründen eingeschränkt sein kann. Abgesehen davon ist ein Vorderverschluss für Frauen in jedem Alter ungemein praktisch. Es entfällt das mühselige Zusammenführen von Haken und Öse, das auf dem Rücken erspürt werden muss. Viele Frauen schließen ihren BH daher auf der Körpervorderseite und drehen ihn anschließend. Mit einem Vorderschluss-BH erübrigt sich diese Umständlichkeit.

Wasser-BH

Diese BH - Form lässt die Büste voller erscheinen.
Ähnlich dem Push-up-BH (mit Kissen) sind beim Wasser-BH die Cups mit einem Kissen aus Wasser-Öl-Gemisch gefüllt.

Wonderbra

Wonderbra Effect nennt sich das Aussehen eines besonders üppig auftretenden Dekolletés – mancher assoziiert dabei beispielsweise Trachtenmode. Die weiblichen Brüste werden zueinander- und zusammengedrückt und gleichzeitig gehoben. Ermöglicht wird dies durch den Wonderbra - es handelt sich dabei um einen Markennamen des amerikanischen Unternehmens Sara Lee, der damit ab 1994 für Furore sorgte. Seine Träger schließen die Cups eng an die Brust an, das Unterbrustband zieht sie zusammen. Hier kann nichts verrutschen. Der Ausschnitt des Wonderbra ist weit geschnitten, um möglichst viel Busen zu zeigen. Die Körbchenaußenseiten sind gefüttert, um den Busen zur Brustmitte und nach oben zu drücken. Diese Kissen lassen sich für einen besseren Tragekomfort entnehmen. Das Ziel, auf diese Weise begehrenswert zu erscheinen, stammt in Sachen Spezial-BH übrigens aus den 1960er-Jahren. Dieser Vorläufer sah allerdings noch deutlich anders aus. Die heutige Variante konnte erst durch die neue positive Einstellung zu größeren Brüsten den bis heute anhaltenden Erfolg feiern.

XXL-Dessous

Die wenigsten Frauen erfüllen die vorhandenen Supermaße der Models. Diese gelten wider besseres Wissen weiterhin als schön, sofern nicht zu extrem. Es gibt allerdings genügend attraktive Frauen mit üppigen Pfunden, die ihren Körper ebenfalls in feine Dessous hüllen möchten - und damit erotisch und fantastisch aussehen. XXL ist eine internationale Größenbezeichnung, die ab der deutschen Konfektionsgröße 52 beginnt. Dessous in dieser Größe, sofern nicht rein erotischer Natur, müssen beispielsweise dem Gewicht des Busens Rechnung tragen und ihn gut stützen. Das Gewicht belastet Schultern, Nacken und Rücken, Fehlstellungen und orthopädische Probleme sind die Folge. Hier ist ein gut sitzender BH gleichzeitig Gesundheitsschutz. Der Slip sitzt am besten, wenn er nicht als String oder Tanga unter dem Bauch einschnürend platziert wird, sondern vielleicht etwas größer den Bauch umschließt. Nach Bedarf kann auch Shapewear eingesetzt werden, die figurmodellierende Mode.